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Berlin
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Berlin Art at Site www.berlinkunst.info Udo Dagenbach	Panoptikum
Artist:
Title:
Year:
Adress:
Website:
Udo Dagenbach
Panoptikum
2006
Geschichtspark Moabit
Website
www.artatsite.com:
Shape
A large, strong and open structure is standing between something like foundations. On the side of the park are paths between lovely rose gardens. This gives completely different atmosphere than the meter-high walls around the large flat green space. In this place that exudes warmth, harmony and peace, something special must have happened, but it is not sure if this was terrible.

Material
The cube is composed of rigid concrete elements. The picture is two persons high and stands on a long concrete 'carpet'. This demands respect.

Location
The artwork in the park is located near the center of Berlin. It was the location of prison during a century in which long-term locked prisoners during the Second World War, were sadly not allowed to experience freedom. The buildings were standing far apart and that is still visible. An original central route in the area is highlighted by the work of art. Perhaps, the cube in a central spot of the original prison but the work does not make this clear.

Impact
The Berliners will be familiar with the history of this location. The artwork is completely abstract and does point to any recognizable elements that refers to the context.

www.welt-der-form.net:
Beton C35 mit 2 Prozent Zuschlag gefärbt, damit er die Farbe der Mauerfugen erhält. Kantenlänge des Würfels 5,5 m, Rahmendicke 50 cm. Standort: Geschichtspark ehemaliges Zellengefängnis Moabit Der Kubus steht an der Stelle des ehemaligen zentralen, panoptischen Überwachungsraumes des Gefängnisgebäudes, von wo aus alle fünf Flügel des sternförmig angelegten Baus eingesehen werden konnten. In den 1840er-Jahren als „Preußisches Mustergefängnis Moabit“ errichtet, galt es damals als besonders moderne Haftanstalt, weil die Gefangenen in Einzel- und nicht mehr in Gemeinschaftszellen untergebracht wurden. Man glaubte, dass strenge Einzelhaft die Gefangenen vor dem schlechten Einfluss der Mitgefangenen bewahren könnte und dadurch eine Besserung der Häftlinge möglich sei. Die Isolationshaft trieb etliche Menschen dazu, sich in der Haft umzubringen, andere trieb sie in den Wahnsinn. Ab Juli 1944 waren die Widerstandskämpfer des 20. Juli in Moabit inhaftiert. Wer noch lebte, wurde in der Nacht des 23. April 1945 auf die andere Seite der Gleistrasse geführt und dort erschossen. An diesem geschichtsträchtigen Ort plante und gestaltete der Berliner Landschaftsarchitekt Udo Dagenbach eine Kombination von Bürgerpark und Gedenkstätte in Form eines architektonischen Gartens. 16 Jahre hat die Erarbeitung und Umsetzung des Projektes gedauert, die Bauarbeiten von 2003 bis 2006. Die Beton-Oberfläche wurde beispielsweise sandgestrahlt, damit sie verletzt aussieht wie die Verletzungen, um die es in der Gefängnisgeschichte geht. Das Gesamtkonzept wurde mit dem Deutschen Landschaftsarchitekturpreis 2007 ausgezeichnet wurde. Zur weitergehenden Information: Faltblatt des Garten- und Landschaftsarchitektenbüros glaßer und dagenbach; Skulpturen aus Beton; Artikel von Anne Kockelkorn in Bauwelt 98, 2007 (13), S. 4-5.